Back to top

QUALITÄT RECHNET SICH!

Die Vorteile der SEPA® Lüfter gegenüber Wettbewerbsprodukten können zu Kosteneinsparungen im Feld führen. Ausfälle können sehr teuer sein, als Faustregel gilt:



SEPA® Lüfter wurden explizit auf außergewöhnliche Zuverlässigkeit konstruiert. Kompromisse zu Lasten der Qualität wurden bewußt vermieden. Als einer der ersten baute NKW Miniaturlüfter, lange bevor Wettbewerber mit großen Namen folgten. In SEPA® Lüftern steckt die Erfahrung mehrerer Jahrzehnte, die andere erst aufholen müssen.

Die Unterschiede, die echte Qualität bedeuten liegen oft im Detail und sind schwierig zu erkennen. Nur bei genauerer Untersuchung können entscheidende Unterschiede an Teilen erkannt werden, die im ersten Vergleich ähnlich aussehen:


GEHÄUSE UND PROPELLER
Fast alle namhaften Hersteller verwenden PBT mit einem Glasfaseranteil von 15-30%. Große Unterschiede in der Stabilität (Steifigkeit) werden durch unterschiedliche Verarbeitungstemperaturen, den Glasfaseranteil und ungünstig angelegte Werkzeuge hervorgerufen.
SEPA® Lüfter haben nahezu perfekte Kunststoffteile aus PBT mit 30% GF.
Probleme: Schlechte Maßhaltigkeit, insbesondere der Position Rotor zu Rahmen, Lüfter kann sich bei der Montage im Gerät verformen.
Test: Prüfen der Verwindungssteifigkeit des Lüfterrahmens von Hand. Visuelle Kontrolle der Kunststoffteile: auffällige Gratbildung ist ein Indiz für Verarbeitungsprobleme.

ROTORKONSTRUKTION
Die Lüfter sind oft hoher Staubbelastung ausgesetzt. Eine Konstruktion, die das Eindringen von Staub möglichst erschwert ist für das zuverlässige Arbeiten des Lüfters von großer Wichtigkeit.
SEPA® Lüfter sind so aufgebaut, dass Staub- und Wasserpartikel kaum in den Motor und bis zum Lagersystem vordringen können, weil der Rotor diese durch die Zentrifugalkraft abschüttelt.
Problem: Schlecht gegen Staub geschützte Rotoren oft mit Durchgangsbohrungen, die ziemlich genau zum Lager zeigen, erleichtern das Eindringen von Staub und Wasser, mit der Gefahr von Frühausfällen oder zumindest eingeschränkter Zuverlässigkeit.

WUCHTEN
Kaum ein Hersteller wuchtet den Rotor bei kleinen Lüftern, da dies ein sehr teurer Vorgang ist. Wenn überhaupt, wird nur durch Anbringen von Gewichten oder durch Abbohren gewuchtet.
SEPA® Lüfterrotoren werden nur wenn nötig durch Abbohren gewuchtet und zusätzlich mittels feinst dosierbarem UV-Kleber feinstgewuchtet.
Probleme: Unwucht bedeutet Lagerbelastung (Lebensdauer) und Vibration (Geräusch).
Test: Vibrationsmessung mittels Beschleunigungsaufnehmer an einem auf einer Gummiplatte montierten Lüfter oder visuelle Prüfung der Wuchtmerkmale auf der Rotorinnenseite.

LAGER
Trotz großer Fortschritte in der Sinterlagertechnik bleibt der preiswerte Einsatz der Sinterlager auf den wenig anspruchsvollen Konsumbereich beschränkt. Gemischtlagersysteme haben sich in der Praxis nicht bewährt und sind fast verschwunden. Die Kugellager verschiedener Hersteller haben große Qualitätsunterschiede. SEPA® Lüfter enthalten Kugellager von NSK, einem Hersteller für hochwertigste Miniaturkugellager. Ein für die Zuverlässigkeit wichtiger Schmierstoff guter Qualität
(z.B. NS7) wird von allen japanischen Kugellagerherstellern verwendet, während andere Hersteller oft Fette unbekannter Qualität einsetzen.
Probleme: engerer Temperaturbereich, geringere Zuverlässigkeit und hohe Verschmutzungsempfindlichkeit beim Sinterlager.
Test: Feststellen der Startspannung. Betriebsspannung des Lüfters langsam von 0 bis zum ersten langsamen Drehen des Propellers erhöhen, Lüfter dann eine Minute bei Nennspannung laufen lassen und den Test wiederholen. Visuelle Kontrolle des Lagersystems.

LEITERPLATTE
Das Leiterplattenmaterial kann auf Phenolharzbasis oder Polyesterbasis aufgebaut sein.
SEPA® Lüfter enthalten grundsätzlich ein Leiterplattenmaterial das ausgezeichnete Maßhaltigkeit mit sehr guter Feuchtigkeitsbeständigkeit vereint. Optional kann die Elektronik gegen Feuchtigkeit zusätzlich geschützt werden (IP25).
Probleme: Schlechtes Leiterplattenmaterial kann Feuchtigkeit aufnehmen und dadurch die elektrischen Parameter verändern. Mechanische Instabilität bei zu dünnen Leiterplatten kann leicht zu mechanischen oder elektrischen Problemen führen.
Test: Visuelle Kontrolle der Leiterplatte.

ROTORMAGNET
Das klassische, billige und magnetisch ausreichende Material ist ein zähgummiartiger Streifen, der in den Rotor eingerollt wird. Um Herausfallen zu vermeiden muß die Länge des Streifens etwas größer sein als der Umfang des Metallringes in das der Magnet eingelegt wird.
Einige SEPA® Lüfter enthalten einen scheibenförmigen, sehr kräftigen Magneten aus NdFe2, oder wo dies konstruktiv vorteilhaft ist, einen anisotrop gespritzten Kunststoffmagneten.
Probleme: Der "Gummimagnet" hat große Dickentoleranzen (bis zu 0,3mm!), die den Luftspalt des Motors und damit dessen Eigenschaften stark verändern. Ist der Magnet ziemlich dünn, kann im Grenztemperaturbereich zu geringer magnetischer Fluß zu unsymmetrischer Kommutierung oder gar zu Kommutierungsaussetzern führen. An der Stoßstelle des Gummimagneten kann eine kleine Verformung Unwucht hervorrufen.
Test: Prüfen der Kommutierung (gleichmäßiges Impulsstrombild ohne Aussetzer über Widerstand 2.2W an Oszilloskop) während der Lüfter extremen Temperaturen bis zu 100°C ausgesetzt wird. Visuelle Kontrolle des Rotormagneten.

ZUVERLÄSSIGKEIT und 100% BURN-IN
Die elektrische Zuverlässigkeit wird u.a. von der Anzahl der im Lüfter enthaltenen Komponenten (bis zu 16!) bestimmt. Burn-In wird von den Wettbewerbern nur gegen Aufpreis durchgeführt.
SEPA® Lüfter enthalten nur eine kleine Anzahl von hochwertige elektrische Komponenten auf der Leiterplatte. Burn-In wird in Verbindung mit einer dreistufigen Endkontrolle bei allen Lüftern durchgeführt. Dadurch wird eine Reduzierung der sonst unabwendbaren Frühausfälle um etwa den Faktor 10 erreicht. Die veröffentlichten Lebensdauerangaben wurden durch repräsentative Tests, die mehrere Jahre dauern und durch laufende Langzeittests ermittelt.
Problem: Die aktuell gültigen Garantiebestimmungen in der EU schreiben 24 Monate für versteckte Mängel vor. Die Zuverlässigkeit eines kommerziellen Gerätes sollte sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und nicht durch Lüfter mangelhafter Qualität begrenzt werden. Siehe auch Kostenvergleich auf Seite 1. Test: Ausfallstatistik über mind. 2 Jahre führen.

ZERTIFIKATE
Fast alle Wettbewerbslüfter zeigen Symbole von UL und CE. Die CE Zertifizierung ist nicht immer einwandfrei nachvollziehbar.
SEPA® Lüfter wurden durch Phoenix EMV (zuständige Stelle!) zertifiziert. Alle Materialien wurden durch UL zugelassen, was bei Bedarf nachweisbar ist.
Problem: Mangelhafte Erfüllung der Störstrahlungsnormen kann zu Problemen beim Lüfter selbst (HF-Einstrahlung) oder bei der gekühlten Elektronik, insbesondere bei HF-Empfängern oder Rechnern mit CPUs hoher Taktfrequenz führen.
Test: Lüfter in der Nähe eines tragbaren Radioempfängers betreiben, alle Frequenzbänder beobachten (Achtung: Nur ein hochwertiges, linear geregeltes Netzgerät verwenden). CE-Zertifizierungsurkunde anfordern.